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PRODUKTNEWS

Die neuen Softstarter von Emotron bieten wesentlich mehr als nur sanfte Starts

Der Start von Anlagen, die von Elektromotoren angetrieben werden, ist oft mit hohen Startströmen und mechanischen Beanspruchungen verbunden, die zu hohen Installations-, Energie- und Wartungskosten führen. Die Installation eines Emotron Softstarters löst diese Probleme. Der neue Emotron MSF 2.0 bietet darüber hinaus weitere Vorteile. Die effiziente Drehmomentsteuerung, fortschrittliche Bremstechnologien und der integrierte Belastungssensor optimieren den Betrieb und senken die Kosten. Außerdem wurde der Softstarter speziell für ausgewählte Applikationen entwickelt und bietet daher optimierte Funktionalität für spezielle Anforderungen.

[18 Juni 2007]

Foto: Die neuen Emotron MSF 2.0 Softstarter wurden speziell für Pumpen, Ventilatoren, Kompressoren, Lüfter, Brecher, Mühlen, Mischanlagen und Sägen entwickelt. Sie bieten optimierte Start- und Stopp-Sequenzen, fortschrittliche Bremsfunktionen und schützen den Prozess vor Schäden und Ausfallzeiten. Kostensenkungen und optimierter Betrieb sind die überzeugenden Vorteile.

Zur Optimierung der Start- und Stoppsequenzen nutzt der Emotron MSF 2.0 eine fortschrittliche Drehmomentsteuerung. Im Vergleich zu einem konventionellen Softstarter, der eine Spannungsrampe verwendet, lassen sich die Startströme so um bis zu 30 % reduzieren. Es können kleinere Sicherungen und preiswertere Kabel verwendet werden, was die Installations- und Energiekosten reduziert. Sanftere Starts verringern außerdem die mechanischen Beanspruchungen und damit die Wartungskosten.

Effiziente Starts für alle Anforderungen

Emotron Softstarter wurden speziell für Pumpen, Ventilatoren, Kompressoren Lüfter, Brecher, Mühlen, Mischanlagen und Sägen entwickelt. Dies gewährleistet eine optimierte Funktionalität für die besonderen Herausforderungen dieser Applikationen.

So kann beispielsweise das Drehmoment beim Start eines schwer beladenen Brechers erhöht werden, um Spitzenlasten zu bewältigen und die Produktivität zu erhöhen. Auch die Drehrichtung eines Ventilators kann über die programmierbaren Eingänge des Softstarters gesteuert werden.

Es ist keine externe SPS erforderlich, was die Investitionskosten reduziert und die Installation erleichtert. Ein ausgeschalteter Ventilator, der sich in der falschen Richtung dreht, wird sicher in der richtigen Drehrichtung gestartet, indem der Motor vor dem Start langsam zum Stillstand gebracht wird. Dies verhindert Schäden und mechanische Vibrationen. An den Softstarter kann außerdem ein externer Sensor angeschlossen werden, um die Start- und Stoppniveaus ohne externe SPS zu steuern.

 

Foto: Bei Pumpenapplikationen sorgt Emotron MSF 2.0 für lineare Stopps ohne das Risiko von Druckschlägen. Der integrierte Belastungssensor warnt und stoppt die Pumpe bei verminderter Effizienz oder wenn Schäden entstehen könnten, beispielweise wenn ein Rohr verstopft ist oder bei Gefahr von Kavitation der Pumpe. Wartungskosten und Stillstandszeiten werden deutlich reduziert. Außerdem kann ein externer Sensor angeschlossen werden, um die Start- und Stoppniveaus ohne externe SPS zu steuern.

Schützt die Anlagen und optimiert den Betrieb

Ein integrierter Belastungssensor schützt den Prozess indem er Situationen sofort erkennt, die zu Ineffizienz oder Schäden führen können. Frühe Warnungen und Sicherheitsstopps ermöglichen vorbeugende Maßnahmen, beispielsweise wenn ein Brecher blockiert oder ein Ventilatorfilter zugesetzt ist oder wenn eine Pumpe in Gefahr ist, trocken zu laufen. Dies gewährleistet einen effizienten Betrieb ohne Energieverluste, ungeplante Ausfallzeiten oder unnötigen Verschleiß der Anlagen.

Sanfte oder schnelle Stopps

Emotron MSF 2.0 bietet sichere und effiziente Lösungen, egal ob ein sanfter oder ein schneller Stopp erforderlich ist. Der lineare Stopp einer Pumpe eliminiert das Risiko von Druckschlägen und anderen kostenintensiven Schäden. Motorgesteuerte Ventile werden nicht benötigt. Bei Mühlen und Sägen sorgt die integrierte Bremsfunktion für schnelle und sichere Stopps ohne mechanische Bremsen - auch bei hoher Massenträgheit. Auch diese Funktion spart Kosten für Installation und Instandhaltung.

Kosteneffiziente Installation

Die Installation einer Emotron MSF Einheit erfolgt schnell und kosteneffizient. Dank der integrierten Funktionen benötigt man keine sonst üblichen zusätzlichen Ausrüstungen wie Gleichstrombremsen, Motorschutzrelais, Stromnetzausfallrelais, Lastwächter, Messinstrumente, Displays oder Schalter.

Emotron MSF erlaubt die Kommunikation über analoge und digitale Ausgänge, serielle Kommunikation sowie Feldbusse. Zahlreiche Prozesswerte und Systemparameter stehen zur Verfügung, unter anderem Strom, Spannung, Wellenleistung, Drehmoment, Energieverbrauch, Betriebszeit und Wärmekapazität des Motors.