Drehmomentgeregelte Anlauftechnologie

Emotron MSF softstarter

Emotrons erster Softstarter kam 1983 auf den Markt, die Drehmomentregelung wurde 1999 eingeführt.

Das programmbasierte Drehmomentsteuersystem basiert auf einem speziellen Kontrollalgorithmus zur Erzielung konstanter Beschleunigungs- und Abbremsmomente. Das Verfahren nutzt Informationen über die Motorspannung, Kraftschluss, Strom und Spannungsverlauf zur Berechnung von Drehmoment und Leistung. Daraus berechnet der Softstarter das aktuelle Drehmoment an der Welle.

 

Das initiale und das endgültige Drehmoment werden zusammen mit der Drehmomentkurve in den Emotron MSF Softstarter eingegeben, so dass die Drehmomentsteuerung das gewünschte Moment erzeugen kann. Die Steuerung kontrolliert dann das Zünden der Thyristoren gemäß des aktuellen Motordrehmoments und des gewünschten Wertes. Das Drehmoment des Motors ist damit nicht mehr fest abhängig von der anliegenden Motospannung und der Drehzahl- und Drehmomentcharakteristik des Motors, es kann nun anhand einer vorgegebenen Kurve über die Zeitrampe gesteigert werden.

 

Die obere Kurve ist die Startspannung und die untere die Drehzahl bzw. Beschleunigung.

 

Emotron MSF

Spannungsrampe

Direktstart (DOL)

 

 

 Vorteile der Drehmomentsteuerung